Elementares Börsenwissen

Börsensommer, Börsenwinter oder detaillierter: Das Ei des Kostolany

Bitte nehmen Sie sich Zeit, um diesen Artikel vollständig zu lesen und zu verinnerlichen. Allein der Satz „Kenne ich schon“ und Weiterklicken hilft nicht (wie man an den meisten Depotergebnissen sehen kann).

Mit „verinnerlichen“ meine ich aufsaugen und anwenden!

Meine Tochter, derzeit 9 Jahre alt, spricht von Börsensommer und Börsenwinter. Diesen Begriff kennt Sie aus Bodo Schäfers „Ein Hund namens Money“, welches ich auch jedem Erwachsenen empfehle, der frisch ins Vermögensaufbau-Programm einsteigt.

Kurzfassung: Im Börsensommer sind die Aktienkurse auf hohem Niveau und steigen noch weiter. Im Börsenwinter ist es genau umgekehrt.

In unserem Programm zur finanziellen Freiheit verwenden wir die detaillierte Beschreibung des Altmeisters der Börse: André Kostolany.

Das Ei des Kostolany

Das Ei des Kostolany beschreibt einen sich immer wiederholenden Prozess von 6 Börsenphasen. Wer am breiten Markt – beispielsweise über Fonds und ETFs – investiert, ist gut damit beraten, diese sechs Phasen zu kennen und erkennen zu können!

Die folgende Beschreibung wird Ihnen dabei helfen!

Phase 1: Korrektur nach oben

In der jüngeren (Börsen-)Geschichte sahen wir diese Phase zum Irak-Krieg 2003. Seit dem Platzen der Internetblase 2000 und dem Zusammenstürzen des World Trade Centers 2001 stiegen erstmals die Hauptindizes langsam wieder an.

Damals war die Berichterstattung über Aktien ziemlich negativ. Es gab nur wenige Aktionäre und die Umsätze waren ebenfalls gering. Ich erinnere mich noch an viele Gespräche, in denen mir gegenüber gestandene Leute immer wieder beschworen, dass sie nie wieder Aktien kaufen würden.

Übrigens, dass niemand Aktien gekauft hat, stimmt nicht. An der Börse steht jedem Aktienverkauf immer ein Aktienkauf gegenüber.

Merke: Jedem Aktienverkauf steht ein Aktienkauf gegenüber!

Zwar liest man immer mal wieder in der Börsenberichterstattung „Niemand wollte kaufen …“, dabei handelt es sich aber um Unterhaltung für das einfache (Börsen-)Volk.

Kostolany selbst schreibt in seinem Klassiker „Die Kunst, über Geld nachzudenken“, dass es sich um die dümmsten Formulierungen handelt.

Die Leute, die zu Tiefstkursen in dieser Phase kaufen, nennt Kostolany die „Hartgesottenen“.

Phase 2: Begleitung nach oben

Das wäre beispielsweise der Zeitraum 2004 bis 2006. Die Berichterstattung über die Börse kehrt zuerst zaghaft und dann immer offensiver positiv zurück. Parallel dazu stiegen die Aktienkurse und mehr Leute wurden wieder Aktionäre.

Neue Unternehmen (IPOs) gingen an die Börse und neue Fonds wurden aufgelegt und an die interessierte Anlegerschaft verkauft. Börse fing wieder an Laune zu machen.

Leute, die hier einsteigen, nennt Kostolany „halb hartgesotten und halb zitterig“ – und gestatten Sie mir die Vermutung: Die meisten Teilnehmer unseres Programms werden sich dieser Gruppe zugehörig fühlen.

Phase 3: Übertreibung nach oben

Es ist Party an der Börse und auf Partys ist die Börse das Thema.

Die Presse überschlägt sich mit Ankündigungen neuer Höchststände. Die Anzahl der Aktionäre ist hoch, die Börsenumsätze auch. Man kauft, verkauft mit kleinem Gewinn, um bald wieder zurückzukaufen, um wieder an den nächsten zu verkaufen. Aber irgendwann gibt es keinen nächsten mehr, der bereit ist, noch höhere Preise zu zahlen.

Um in der Sprache André Kostolanys zu bleiben: Die Hartgesottenen haben verkauft (ihr Geld ist jetzt Cash oder in andere Werte investiert) und die Zitterigen halten die ganzen Papiere in den Händen.

Bald genügt ein einziger Funke, um das Kartenhaus der Übertreibung in die nächste Phase zu führen. 2008 war es der mediale Ausbruch der Finanzkrise (und aktuell erleben wir ebenfalls historische Situationen – mehr dazu im passwort­geschützten Bereich unseres Portals).

Phase 4 und 5: Korrektur und Begleitung nach unten

Im Gegensatz zu Phase zwei, die über viele Jahre andauern kann, spielen sich die Phasen vier und fünf in einem viel kürzeren Zeitfenster ab. Es können wenige Monate sein wie 2008–2009 oder auch nur ein paar Tage wie 1987.

Die Aktienkurse fallen von einem völlig überbewerteten Niveau in einen relativ fair bewertete Bereich. Dadurch bedingt, dass den Zittrigen bei fallenden Kursen die Freude – und oft auch das Geld – an der Börse ausgegangen ist, fallen die Kurse noch tiefer.

Begleitet wird das ganze Spektakel natürlich wieder vom Blätterwald, der eben noch eine neue Zeit verkündet hat und nun über den Tod der Aktie schreibt!

Bald ist es nicht mehr weit zum Übergang in die nächste Phase.

Phase 6: Übertreibung nach unten

Die Kurse sind so tief gefallen, dass die Zittrigen völlig entnervt ihre Papiere zu Tiefstkursen an die Hartgesottenen abgeben und wieder mal dem Teufel Börse abschwören.

Aktien wechseln von den Depots der Zittrigen in die Depots der Hartgesottenen

Als Hartgesottener beobachten Sie zwar die allgemeine Presse mit dem Abgesang der Aktie, lesen aber gleichzeitig in Insider-Foren (bei uns im Programm ab Monat 5), dass man Aktien von Unternehmen zu einem geringeren Betrag kaufen kann, als die Cash auf dem Bankkonto haben.

Ich selbst kann mich an solche Forendiskussionen noch lebhaft erinnern.

Bald darauf startet der immer fortwährende Kreislauf erneut mit Phase eins.

Betrifft Sie das Ei des Kostolany?

Auch wenn Sie bevorzugt in Einzelwerte investieren, ist es sinnvoll, diesen Kreislauf zu kennen oder besser zu verinnerlichen. Denn selbst die stärksten Aktien können sich kaum von der allgemeinen Börsenstimmung abkoppeln.

Wenn Sie auf Index-Produkte setzen wie den DAX 30, den EURO STOXX 50 oder den S&P500 ist es sehr wichtig, den heutigen Artikel zu berücksichtigen.

Die Herausforderung liegt darin festzustellen, in welcher Börsenphase wir uns befinden!

Die absoluten Hoch- bzw. Tiefpunkte kann man erst im Nachhinein bestimmen. Wie oft haben schlaue Leute in den vergangenen Jahren an der Börse immer wieder gesagt, „höher“ bzw. „tiefer“ gehe es nicht mehr?

Es ist eben der Charakter einer Übertreibung, dass dem nicht mit logischen oder rationalen Feststellungen Einheit geboten werden kann.

Für Sie geschrieben

Diesen Artikel habe ich für Sie als Programm­teilnehmer unseres Vermögens­aufbau­kurses geschrieben. Sie werden im Laufe des Programms immer wieder mit solchem für den Investitionserfolg grundlegenden Wissen ausgestattet.

Ein Teil dieser Artikel wird – wie dieser hier – öffentlich zugänglich sein. Auch um neue Teilnehmer für die Teilnahme am Programm bis hin zu unserem internen Zirkel der Aufsteiger zu gewinnen.

In welcher Börsenphase wir uns nach meiner und anderer Insideransicht befinden und welche Investitionsstrategie ich persönlich gerade umsetze, ist den Programmteilnehmern im passwort­geschützten Bereich vorbehalten.

Melden Sie sich einfach zum Einführungswebinar an, durchlaufen Sie die Schritte des Kontensystems und kommen Sie in unsere Aufsteigergruppe. Es ist einfach, bank­verkäufer­unabhängig Vermögen aufzubauen!

Mit dem richtigen Training ist der Aufbau eines großen Vermögens einfach!

Bildmaterial: fotomek, fotolia.com

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Gregor hilft smarten Bankkunden, sich ein Leben in finanzieller Freiheit aufzubauen. Damit mehr Menschen diesen Status erreichen, gibt es dieses Programm und die Community hier. Unterstütze ihn und steige selbst auf!

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Gregor Janecke Florida
Gregor coacht das in Deutschland
und in seiner Winter-Residenz Florida

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